Vital Sensation Homöopathie (von Dr. Rajan Sankaran) Grundausbildungen und Advanced Seminare bei ASH swiss


Direkt zum Seiteninhalt

Übergangsmiasmen

Sensation Method > Miasmen

Typhöses Miasma
Das typhöse Miasma liegt zwischen dem akuten und dem psorischen Miasma. Die Empfindung ist die einer Krise, die einer konzentrierten und intensiven Anstrengung bedarf. Ist die Krise vorbei, kann man wieder ruhen.
Typhus hat sowohl akute als auch schwelende Aspekte. Charakteristikum dieser Erkrankung ist eine intensive Auseinandersetzung mit einer Bedrohung von aussen – die Reaktion ist nicht nur instinktiv, sondern ein länger dauerndes Ringen mit der Bedrohung. Das beherrschende Gefühl ist, dass in dieser kritischen Situation Aussicht auf Genesung besteht, falls während der kritischen Phase eine adäquate Reaktion stattfindet.

Malaria-Miasma
Das Malaria-Miasma liegt zwischen dem akuten und dem sykotischen Miasma mit einem Grundgefühl von akuter Bedrohung, kombiniert mit einem zugrunde liegenden Gefühl von Unzulänglichkeit. Das Problem wird als fixiert und permanent, aber nicht als lebensbedrohlich erfahren. Es kommen sich wiederholende Phasen, in denen sich der Mensch angegriffen, verfolgt und aufgehalten erfährt. Die Reaktionen sind grösstenteils geprägt von Akzeptanz. Während den akuten Phasen kann eine instinktive Reaktion erfolgen. Das Charakteristische an diesem Miasma ist das Alternieren, das Abwechseln von Phasen akuter Aufregung mit Phasen der Akzeptanz.

Ringwurm-Miasma
Das Ringwurm-Miasma liegt zwischen dem psorischen und dem sykotischen Miasma. Die Bedrohung wird als permanent und fixiert erfahren mit abwechselnden Phasen zwischen akutem und latentem Krankheitsverlauf.
Diese Pilzerkrankung ist dadurch gekennzeichnet, dass zeitweise nur unauffällige Hautläsionen bestehen, zeitweise aber auch heftigster Juckreiz auftritt, der zu starkem Kratzen führt, vergleichbar mit Skabies; resigniertes Annehmen wechselt sich mit heftiger Auseinandersetzung ab.

Krebs-Miasma
Das Krebs-Miasma liegt zwischen dem sykotischen und dem syphilitischen Miasma.
Das zentrale Gefühl hier ist, dass ungeheure Anforderungen
an den Menschen gestellt werden, denen er sich nicht gewachsen fühlt. Obwohl er dies gerne verbergen würde, gelingt dies nicht, und so setzt er alle Energie in das intensive Bemühen zu überleben, da ein Versagen Tod und Zerstörung bedeutet. Es ist ein kontinuierliches, anhaltendes, nicht endendes Bemühen.
Es besteht wenig Hoffnung, aber wenn alle Kräfte mobilisiert werden, lässt sich die Zerstörung vielleicht noch abwenden.

Tuberkulinisches Miasma
Auch dieses Miasma liegt zwischen sykotischem und syphilitischem Miasma. In der Empfindung dieses Miasmas liegt aber noch mehr Verzweiflung als in der Erfahrung des Krebs-Miasmas.
Ein Hauptgefühl ist beengt sein, und dass die eigene Schwäche ausgenutzt wird.
Die Reaktion ist charakterisiert durch eine hektische Aktivität, um sich davon zu befreien. Es besteht das Bedürfnis nach permanenter und vollständiger Veränderung. Es besteht wenig Hoffnung und die Zerstörung scheint immanent.

Lepröses Miasma
Dieses Miasma liegt zwischen dem tuberkulinischen und dem syphilitischen Miasma und ist in seiner Tiefe am nächsten dem syphilitischen Miasma anzusiedeln. Das Grundgefühl des leprösen Miasmas muss dem des tuberkulinischen sehr ähnlich sein (nur schlimmer). Wir finden ebenso stärkste Unterdrückung (Lepröse werden schlimmer als Tiere behandelt; oft Objekte der Abscheu), eine starke Hoffnungslosigkeit und starkes Verlangen nach Veränderung. Ein Gefühl, als wenn man ausgestossen worden wäre, von allen verlassen und gemieden würde. Gefühle der Selbstverachtung und des Ekels prägen dieses Miasma.

Das tuberkulinische, lepröse und syphilitische Miasma haben ein intensives Gefühl der Hoffnungslosigkeit und ein solch starkes Verlangen, die Situation zu verändern, dass sie akut erscheinen können.
(Auszüge aus Dr. Rajan Sankarans Buch, Substanz der Homöopathie, Seite 27-51)

Top


Home | Akademie | Sensation Method | Seminare | Feedbacks | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü